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Wladiwostok wird manchmal als “San Franzisko Russlands” beschrieben und erinnert im Winter sehr an Anchorage in Alaska, vor allem, wenn es im Winter tatsächlich näher an der Westküste der Vereinigten Staaten liegt als an Moskau. Trotzdem kann man durchaus Einflüsse asiatischer Kultur, kommend von den nächsten Nachbarn, feststellen, wenn man einen einfachen Spaziergang durch die Straßen der Stadt macht, obwohl die Architektur keinen Zweifel daran lässt, dass Wladiwostok eine russische Stadt ist. Die Stadt liegt auf dem gleichen Breitengrad wie der subtropische russische Badeort Sotschi,aber seine durchschnittliche Jahrestemperatur ist fast 10 Grad niedriger wegen der Sibirischen Hochdruckgebiete, die im Winter kalte Winde aus Jakutsk bringen. Daher hat man in Wladiwostok einen typisch manschurischen Winter: Kalt, klar und sehr windig, Schnee ist rar und macnhmal gibt es gar keinen. Wladiwostok wurde 1860 gegründet, als Russland nach Osten und hinter den Fluss Amur expandierte. Zu jener Zeit beanspruchte Russland weite Gebiete im Osten und wollte sie kolonialisieren. Wladiwostok wurde somit Russlands bedeutendste Stadt im äußersten Osten des russischen Reiches. Die russische Pazifikflotte war hier stationiert, wie im übrigen auch bedeutende Fischereiflotten. Die Transsibirische Eisenbahn wurde gebaut um Asien mit dem Europäischen Russland zu verbinden. Die Endstation oder die Anfangsstation wenn man nach Westen reist, ist in Wladiwostok.

Im Westen umgeben vom Amursky-Golf und im Süden von der Bucht am goldenen Horn ist Wladiwostok Heimathafen der Russischen Pazifikflotte. Die geostrategische Bedeutung der Stadt und ihr Hafen machten Wladiwostok bald zu einem bedeutenden Zentrum in Nordostasien. Bei ihrer Gründung im Jahr 1860 als militärischer Aussenposten erhielt die Stadt den Status als Freihafen, was den internationalen Handel und die Entwicklung der Stadt sehr förderte. Das erste, was einem Besucher ins Auge fällt,gleich bei seiner Einfahrt im Bahnhof, ist ein einzigartiges Gebäude, der Kopfbahnhof der Trans-Sibirischen Eisenbahn, gebaut vor mehr als einem Jahrhundert. Man kann die ganze Macht der Russischen Pazifikflotte vor sich ausgebreitet sehen. Wie andere Marinestützpunkte auf der Welt auch, gibt es hier viele Museen, die sich dieser Thematik widmen wie das S-56 U-Boot aus dem zweiten Weltkrieg, das direkt am Ufer des Goldenen Horns vor Anker liegt und das erste Sowjetische U-Boot war, das unter Wasser die Erde umrundet hat. Die Stadt mit ihren Hügeln rundherum bietet einige fantastische Ausblicke von diesen Hügeln und Hängen, zum Beispiel auf die Ussuri Bucht. Und die neue Hängebrücke über den östlichen Bosporus bietet Zugang zu noch mehr atemberaubenden Panoramen auf die Frunzensky Insel. Kommen Sie und sehen Sie selbst!

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